Der Ganghoferweg ist die klassische Einsteiger-Rundtour im Gaistal – und trotzdem kein langweiliger Schaziergang. 10 km, drei Almen, viel Geschichte.
Was ist der Ganghoferweg?
Der Weg ist nach Ludwig Ganghofer benannt, dem Münchner Schriftsteller, der im Gaistal ein Jagdhaus besaß und das Tal mit seinem Roman Das Schweigen im Walde unsterblich machte. Der Weg folgt weitgehend der historischen Route, die Ganghofer selbst täglich ging.
Die Route im Überblick
Start: Parkplatz Salzbach (P3–P5), Gaistal
Länge: 10,1 km
Höhenmeter: 190 Hm
Dauer: ca. 2,5–3 Stunden (ohne Einkehrpausen)
Schwierigkeit: leicht
Der Weg führt taleinwärts auf der südlichen Seite des Gaistalbachs und zurück auf der nördlichen – so siehst du das Tal aus zwei Perspektiven.
Die drei Einkehrstationen
1. Hämmermoosalm (1.500 m)
Die Hämmermoosalm ist das erste Highlight. Tiroler Küche, großzügige Terrasse, Blick auf die Felsen. Ruhetag: Montag.
2. Gaistalalm (1.350 m)
Die Gaistalalm liegt ideal für eine zweite Rast auf halbem Rückweg. Familiär, mit Brettljause und hausgemachten Mehlspeisen.
3. Tillfußalm (1.420 m)
Die Tillfußalm liegt direkt an der Route und bietet einen schönen Abschluss kurz vor dem Rückweg. Auch für Hunde geeignet.
Wann ist die beste Zeit?
Juni bis September ist die Hauptsaison – alle drei Almen sind geöffnet. Mai und Oktober lohnen sich für ruhiges Wandern, aber nicht alle Almen haben dann schon/noch offen. Den aktuellen Stand immer auf Aktuell prüfen.
Praktische Tipps
- Kein Kreuzpunkt: Du kannst die Route nur komplett gehen oder umkehren, kein Abkürzungsweg
- Hunde erlaubt: Der Ganghoferweg ist auf der gesamten Länge hundefreundlich
- Familientauglich: Auch für Kinder ab ca. 6 Jahren gut geeignet
- GPS-Track: Auf Komoot verfügbar unter „Ganghoferweg Gaistal”
Die Route gehört zu den Wanderrouten im Gaistal – alle weiteren Touren findest du dort.